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Wer sicher geht, hat weniger Höhenangst

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


Für Höhenangst gibt es mehrere Ursachen und ebenso viele Faktoren bestimmen das unmittelbare Angstempfinden an exponierten Stellen. So können wenig Schlaf oder viel Stress bereits dazu führen, dass der gleiche schmale Grat einmal als sehr bedrohlich, das andere mal als unproblematisch erscheinen mag. Wer unter Höhenangst leidet, muss diese also nicht in jeder Situation und Lebensphase gleich erleben.


Körperliche und geistige Faktoren beeinflussen das individuelle Angstempfinden gleichermassen. So können die persönliche Fitness, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, wie auch die grundlegende Resilienz, die Höhenangst an einem bestimmten Tag stärker oder schwächer empfinden lassen. Auch äussere Faktoren, wie das Wetter, die Umgebung (z.B. Bäume), die Bodenbeschaffenheit (z.B. rutschiges Kies), die (fehlende) Sicherung und Signalisierung eines Weges, wie auch eine bergkundige und vertrauensvolle Begleitperson, können sich auf die Höhenangst auswirken.


Die vielen Einflussfaktoren mögen auf den ersten Blick erdrückend wirken. Auf den zweiten Blick werden wir jedoch feststellen, dass wir viele dieser Faktoren auch aktiv beeinflussen können. Nebst einem gesunden Lebensstil, regelmässigem Sport und einer guten Planung, gehören vor allem auch die persönlichen Fähigkeiten dazu. Ganz besonders hervorheben möchten wir hier eine gute Gehtechnik, die oft unterschätzt wird. Nicht umsonst wird in zahlreichen Wanderführern und Routenbeschreibungen eine gute Trittsicherheit als Voraussetzung genannt.


Mit einer guten Gehtechnik ist aber nicht nur gemeint, dass wir nicht dauernd über unsere eigenen Füsse stolpern. Gerade alpines Wandern auf steilen Grashalden, auf Geröll, Fels oder Eis, erfordern ganz spezifische Techniken, die gelernt und trainiert sein wollen. Dabei spielen sowohl die Körperhaltung, eine geschickte Gewichtsverlagerung, die Trittfrequenz, die Schuhablage, das Kantenschlagen, als auch eine vorausschauende Blickführung eine wichtige Rolle - wobei sich die Techniken beim Aufstieg von jenem beim Abstieg nochmals klar unterscheiden. Ganz zu schweigen, wenn noch technische Hilfsmittel wie Wanderstöcke, Pickel, Steigeisen und Seilsicherung hinzukommen.


Viele Wanderinnen und Wanderer, die nur gelegentlich und in tieferen Lagen unterwegs sind, mögen jetzt einwenden, dass sie davon nicht betroffen sind. Doch wer in den Bergen unterwegs ist weiss, ein unerwarteter Wetterumschwung oder ein notwendiger Umweg aufgrund einer Wegsperrung reichen und schon werden ganz andere Anforderungen an die eigenen Fähigkeiten gestellt. Eine geübte Gehtechnik verhindert zudem auch mögliche Verletzungen und spart viel Kraft und Energie. Gemäss Schätzungen, wird Höhenangst nämlich in rund 70% aller Fälle durch Müdigkeit und Erschöpfung ausgelöst.


Kurzum, eine gute Gehtechnik vermittelt uns ein ganz neues Sicherheitsgefühl. Nicht umsonst heisst es: Vertrauen beginnt unter deinen Füßen. Wer also nicht nur seine Höhenangst verlernen, sondern auch seine Gehtechnik verbessern will, kann bei Höhencoach jetzt ein spezifischen Gehtechnik-Training oder ein kombiniertes Gehtechnik-und-Höhenangst-Intensivtraining buchen. Über folgenden Link geht es zu den aktuellen Trainingsangeboten: Training buchen


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Quellen für diesen Beitrag:


Copyright: Höhencoach, Inhaber David Elsasser, 8840 Einsiedeln, Schweiz


Bild: Höhencoach



 

 






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